Die ersten Schritte
12. Mai 2009 | Von Admin | Kategorie: TutorialHier befindet sich eine “aufBlog”-Einleitung mit Themen, die speziell für neue “aufBlog”-Blogger wichtig sind. Einige der Tipps könnten bereits durchgeführt oder für den Einen oder Anderen nicht relevant sein. Andere Tipps werden vertieft in ausgegliederte Beiträge diskutiert.
Dieser Beitrag wird regelmäßig aktualisiert und erweitert. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbei zu schauen.
Nützliche Hinweise und Anmerkungen für den Anfang
Layout
Im Regelfall wurde ein Standard-Layout aktiviert. Vielleicht möchten Sie ein anderes nutzen oder zumindest ein eigenes Kopfbild einfügen. Inhalt fehlt bestimmt auch noch. Gleich vorab, all das ist möglich. Alles kann im Rahmen gewisser Möglichkeiten geändert werden.
Ein anderes Layout, Theme genannt, wird über das Administrationsmenü (Design → Themes) ausgesucht. Dort kann auch die Seitenleiste verändert werden (Design → Widgets). Einige Themes (Designs, Layouts) können auch noch angepasst werden, z. B. in der Farbe oder mit einem eigenen Kopfbild. Nicht alle Themes unterstützen alle Funktionen.
Seiten und Artikel
Ein Blog besteht aus Seiten und Artikeln/Beiträge. Das hier ist ein Artikel, wie bei einer Zeitung, nur, dass diese Artikel i.d.R. bestehen bleiben und sich so mit der Zeit ein schönes Archiv aufbaut, in dem man immer gerne wieder blättert. Im Gegensatz zu den Artikeln gibt es die Seiten. Die sind für Informationen gedacht, die sich kaum ändern, so z. B. das Impressum.
Jeder Beitrag lässt sich auch noch einer bestimmten Kategorie (Thema) zuordnen. So entsteht mit der Zeit eine riesige Informationsfülle für den Leser und auch noch nach Jahren können sich Interessierte Beiträge und Bilder aus der Vergangenheit anschauen. Das macht das Leben eines Blogs aus.
Kopien aus Word & Co.
Wenn Artikel oder Seiten geschrieben werden, möchte der Eine oder Andere bereits vorhandene Informationen aus bestimmten Quellen kopieren, z. B. aus Word für Windows. Ist diese Quelle ein formatiertes Dokument, wie es i.d.R. bei Word und Co. der Fall ist, funktioniert das meistens nicht, wie gewollt. Es zerhaut das Layout und die Schriften gleichen nicht mehr dem Standard. Das sieht sehr unschön und unprofessionell aus. Ohne darauf eingehen zu wollen, warum das so ist, bitte formatierte Texte NUR in das dafür vorgesehene Fenster, nicht direkt in den WordPress-Editor, kopieren. Dieses spezielle Fenster erreicht man über die obere Schaltflächen-Leiste des WordPress-Editors. Ganz rechts ist eine Schaltfläche mit vielen kleinen bunten Punkten in drei Reihen. Klickt man darauf, öffnet sich eine weitere Schaltflächen-Leiste. Dort gibt es eine Schaltfläche mit einem Ordner in Gelb und einen „W” in Blau. Klickt man dort drauf, geht ein Fenster auf, in das man den formatierten Text kopiert.
Zugangsdaten
Um Beiträge und Seiten schreiben zu können, braucht man natürlich Zugangsdaten; um Kommentare zu schreiben i.A. nicht. Die Zugangsdaten werden i.d.R. vom System zu einem neuen Benutzer gesendet. Dabei gibt es verschiedene Benutzertypen mit unterschiedlichen Rechten. So kann z. B. nur ein Administrator das Layout ändern.
Kommentare
Artikel (und evtl. auch Seiten) können i.d.R. von Leser kommentiert werden. So entsteht ein Kommunikationsfluss zwischen Betreiber und Leser. Damit ist ein Blog nicht nur eine reine Informationsplattform, sondern eine Kommunikationsplattform.
Spam
Um nervigen Spam bei Kommentaren zu vermeiden, sollten gleich im Pluginbereich (Einstellungen → Plugin Commander) die entsprechenden Plugins aktiviert werden. Hier ist i.d.R. Akismet das Maß aller Dinge. Dafür muss man sich allerdings einen Akismet-Lizenzschlüssel bei WordPress holen. Das ist sinnvoll, weil Akismet gut schützt. Und der Schlüssel ist auch notwendig für ein weiteres nützliches Plugin, den Statistiken. Damit lernt man seine Besucher kennen (wann kommen sie, wie oft, …).
Auch sollte man im Administrationsbereich (Einstellungen → Diskussion) Kommentare nur nach Genehmigung durch den Administrator zulassen, weil ansonsten dem Spam Tür und Tor geöffnet werden. Und auf die Ping-Benachrichtigung kann man auch durchaus verzichten (sollte dort auch abgeschaltet werden). Ja klar, man kann auch die Kommentarfunktion komplett abschalten, aber dann fehlt ja die Rückkopplung der Leser.
Links
Über die Administration (Links → Bearbeiten) lassen sich auch die Links (Blogroll) löschen bzw. eigene einfügen. Auch kann natürlich die Kategorie “Blogroll” in “Links” geändert werden (Links → Kategorie).
Bilder
In Design -> Bildanzeige bitte am besten gleich die 3. Option setzen.
Im Standard stehen 10MB Platz zur Verfügung. Die sind schnell verbraucht, wenn Bilder nicht komprimiert werden. Bilder bitte auf eine Datei-Größe kleiner 40KB, Bild-Größe 600 × 800px und 75% jpeg-Komprimierung bringen. Bitte NIE, NIE, NIE Bilder direkt von der Kamera aufs Blog laden, NEIN, NEIN, NEIN, immer erst mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten.
RSS
Blogs können auch von Lesern abonniert werden (Stichwort RSS). Das geht allerdings nur mit Beiträgen und Kommentare.
Backups
Backups, das Sichern der eigenen Daten, ganz wichtig! Zuerst einmal gibt es bis zu 5 Versionen eines Artikels oder einer Seite (Artikel- bzw. Seitenüberarbeitungen, jeweils ganz unten in der Seite bzw. im Artikel zu finden). Geht also irgendetwas schief, kann eine ältere Version wieder geladen werden. Aber Achtung, jedes Speichern nutzt einen der 5 Versionsplätze. Schlecht ist es, wenn der ganze Artikel oder die ganze Seite gelöscht wird. Dann helfen die Überarbeitungen auch nichts mehr. Deswegen ist es ganz wichtig, regelmäßig über „Werkzeuge → Daten exportieren” die Datenbank zu sichern. Und ja, das Wort sagt es bereits, es wird nur die Datenbank gesichert, nicht die Dateien, die eventuell hoch geladen wurden. Jeder Blog-Inhaber ist selbst für das Backup seines Blogs zuständig. Dateien, die hoch geladen werden, sollten immer aufgehoben werden.
Zum Schluss …
Und noch etwas. Es werden einige Zusatzinformationen eingeblendet, wo es Sinn macht. So ist u. U. dieses Blog Teil eines so genannten „Planet“. Im Planet werden alle Artikel/Beiträge aller teilnehmenden Blogs gesammelt; siehe hierzu z. B. Wächtersbach „aufBlog”. Im Gegenzug erscheinen alle Artikel dieses Blogs auf allen teilnehmenden Blogs des Planet in der Seitenleiste. So entsteht ein soziales Netzwerk. Mehr dazu auch auf „aufBlog.de“.
Es hapert hier und da mit der deutschen Übersetzung. Während im öffentlichen Bereich für den Leser hoffentlich kein Brocken Englisch genutzt und auch versucht wird, die Sprache vom „Du” ins „Sie” zu rücken, hapert es im Administrationsbereich leider ein wenig. Tja, so ist es nun mal mit Innovationen aus USA.
aufWeb und “aufBlog“, was hat es damit auf sich? “aufBlog” gibt es bereits seit geraumer Zeit. Seit April 2009 wird “aufBlog” und alle teilnehmenden Blogs auf eine neue Software und auf einen neuen Server migriert. Dazu ist vorübergehend eine zweite Domain notwendig, aufWeb.de. Das neue aufBlog findet sich also vorübergehend auf aufWeb.de, später dann wieder, wie gewohnt, auf “aufBlog.de“, wo sich bis zum Ende der Migration das alte “aufBlog” befindet.
Na denn, viel Spaß beim Bloggen.
Version 12.05.2009